Häufig gestellte Fragen

Im Folgenden finden Sie die am häufigsten gestellten Fragen an unser Institut.

ADHS ist die Bezeichnung für eine Aufmerksamkeitsdezit-/Hyperaktivitätsstörung.

A = Aufmerksamkeits-
D = Defizit-
H = Hyperaktivitäts-
S = Störung/Syndrom

Oft wird noch für diese Diagnose das Bild des "Zappelphilipps" aus dem Struwwelpeter benutzt. 

Wir wissen mittlerweile zu diesem Störungsbild, dass es viele Facetten gibt und die Hyperaktivität nicht das Hauptproblem ist. Meistens wird aus diesem Grund die Abkürzung ADS/ADHS im Doppelpack gewählt.

Wir benutzen am liebsten für alle Formen der Aufmerksamkeitsdefizitstörung den Begriff ADS und beschreiben die unterschiedlich starken Ausprägungen der Kernsymptome über die ADS-Problemacher Konzi, Ups, Movie und Emos.

Das H steht für Hyperaktivität. Es wurde früher hauptsächlich die motorische Unruhe registriert, weshalb auch zum Beschreiben das Bild des Zappelphilipps bemüht wird. Seit dem Erscheinen des Buches Struwwelpeter 1850 haben wir viele neue Erkenntnisse in der Neurowissenschaft hinzugewonnen. Im Vordergrund der Aufmerksamkeits-/Defizit-/Störung steht nicht die Hyperaktivität, sondern die Probleme erklären sich durch Auffälligkeiten in den Aufmerksamkeitsfunktion, im Arbeitsgedächtnis, in der mangelnden Impulssteuerung und den emotionalen Dysbalancen. Wir beschreiben dies durch die Steckbriefe zu den ADS-Problemmachern und machen so die Kernsymptome von ADS/ADHS deutlich. 

Diese Frage stellen sich viele Eltern, besonders wenn Lehrer*innen die Konzentration oder das Verhalten bemängeln. 

Zunächst typische Beschreibung von Kinder, die auffallen, weil sie

  • permanent auf Hochtouren laufen oder eigensinnig die totale Verweigerung demonstrieren?
  • sich von allem leicht ablenken lassen, besonders wenn sie konzentriert arbeiten sollen?
  • ungeduldig und impulsiv reagieren, wenn sie konzentriert arbeiten sollen?
  • unorganisiert und chaotisch wirken?
  • nicht abwarten können?
  • in der Schule unkonzentriert und zappelig sind - aber stundenlang bei der Sache sind, wenn es z. B. um den Computer oder eine komplizierte Bastelei geht?
  • nicht gut zuhören und oft "die Ohren auf Durchzug schalten".
  • alles endlos diskutieren wollen und wie ein Wasserfall reden?
  • oft vor sich hinträumen, Löcher in die Luft starren und wie abwesend wirken?
  • oft bei Klassenarbeiten "ein Brett vor dem Kopf" haben?

Wenn Sie einige dieser Besonderheiten bei Ihrem Kind kennen, sollten Sie sich ausführlich mit dem Thema ADS (AufmerksamkeitsDefizitStörung) beschäftigen. In den Beschreibungen sind die Kernsymtome von ADS/ADHS versteckt. 

Nur mal etwas unkonzentriert sein  oder im Unterricht schwätzen, bedeutet noch nicht die Diagnose ADS oder ADHS. 

Schauen Sie sich unsere Auflistung der 10 Symptome bei ADS/ADHS an und füllen den Check zu den ADS-Problemmachern aus. Am besten besprechen Sie Ihre Fragen mit Ihrem Kinderarzt/Ihrer Kinderärztin und nehmen zu dem Gespräch Ihre Checks und Notizen mit.

Im Beitrag "Wie wird die Diagnose gestellt?" wird, finden Sie weiter Infos.

ADS/ADHS wird von Experten*innen diagnostiziert, die sich mit Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten von Kinder/Jugendliche auskennen. Dazu gehören Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin oder Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie Psychotherapeuten*innen für Kinder und Jugendliche.

Die Diagnose bei Erwachsenen stellen Fachärzte für Neurologie oder Psychiatrie oder Psychologen, die sich auf die Therapie von ADS/ADHS spezialisiert haben. Sie müssen sich gut mit den Besonderheiten von ADS bei Kindern auskennen, da die Symptome bei einem unbehandelten ADS durch weitere psychische Störungen im Erwachsenenalter überlagert werden können. Auch hier ist in der Diagnostik die biographische Anamnese entscheidend. 

Sie können sich schon selbst schlau machen und die ADS-Problemmacher in ihrem Alltag analysieren. Wir haben hierzu den Check ADS-Problemmacher und Fragebögen für Lehrer*innen und Erzieher*innen als Hilfe entwickelt. Am besten nehmen Sie diese Checkliste mit zum Erstgespräch bei Ihrem Arzt/ihrer Ärztin.

Am wichtigsten in dem Prozess der Diagnostik von ADS ist das Gespräch zur Entwicklung und dem Verhalten in verschiedenen Lebenssituationen. Hinzu kommen neuropsychologische Testungen, neurologische und körperliche Untersuchungen.
Es gibt keinen einzigen kurzen Test, der allein die Diagnose ADS festlegt. 

Es werden international anerkannte Diagnosekriterien nach ICD-10 und/oder DSM-5 angewandt. 

Weitere Infos gibt Ihnen Dr. Schlau mit dem Beitrag Der Weg zur Diagnose ADS.

Konzentration ist die Fähigkeit, Wichtiges wahrzunehmen sowohl im Spiel, in der Kommunikation und natürlich bei Lernprozessen. Konzentration ist eine Fähigkeit, die ständig trainiert wird. Ablenkungen minimieren die Konzentrationsfähigkeit. Natürlich gibt es große Unterschiede, wie lange sich ein Kind konzentrieren kann. Man kann sie an wissenschaftlichen Untersuchungen orientieren. Es gibt Mittelwerte für die Konzentrationsspanne in verschiedenen Altersstufen:

  • 5-7 Jahre etwa 15 Minuten
  • 7-10 Jahren 20 Minuten
  • 10-12 Jahren 20-25 Minuten und
  • 12-14 Jahren 35 Minuten

Natürlich hängt die Konzentrationsspanne stark von der Motivation ab.
Tipps zur Unterstützung der Konzentration finden Sie im Kapitel Konzentration fördern/ADS unter Tipps für Konzi

ADS/ADHS ist keine erfundene Modekrankheit. ADS/ADHS ist eine neurologische Störung mit Besonderheiten in der Informationsverarbeitung.  Sie ist eine ernstzunehmende psychische Erkrankung, die ohne Behandlung zu Entwicklungsproblemen führt und leider zusätzliche Probleme/Komorbiditäten  machen kann wie Selbstwertproblematik, Ängste, Depression im Erwachsenenalter.

Bei ADS/ADHS liegen Auffälligkeiten in den Aufmerksamkeitsfunktionen und eine mangelnde Impulssteuerung vor. Motorische Unruhe oder Verträumtsein gehören mit zu den Kernsymptomen.
Die Diagnose wird nach internationalen, von der WHO definierten Diagnosekriterien nach ICD 10 (Internationale Klassifikation psychischer Störungen) oder DSM IV/V (Diagnostisches und statistisches Manual Psychischer Störungen IV/V) gestellt.

ADS-Betroffene sind in ihrer Konzentrationsfähigkeit erheblich eingeschränkt, sie sind leicht ablenkbar, oft motorisch unruhig oder verträumt. Sie haben einen oberflächlichen, sprunghaften Wahrnehmungsstil und können Reizeinflüsse nicht gut sortieren und organisieren. Sie reagieren impulsiv und ecken dadurch oft mit ihrem Verhalten an. Meist kommen noch emotionale Dysbalancen mit Stimmungsschwankungen dazu.
Sie sind durch diese Störung in allen Lebensbereichen erheblich beeinträchtigt.

Die Folge ist, dass neben den schulischen Leistungen auch Freundschaften und das Familienleben leiden können. ADS-Kinder haben es häufig schwer, in der Gemeinschaft mit Gleichaltrigen Anschluss zu finden, sie werden zu Außenseitern – und ihr Selbstwertgefühl ist oft sehr niedrig. Es können leider noch weitere psychische Störungen oder Entwicklungsauffälligkeiten hinzukommen.

Auch Jugendliche und Erwachsene sind von ADS betroffen. Heute weiß man, dass ADS nicht - wie lange geglaubt - in den "Kinderschuhen stecken bleibt". Die Verhaltensauffälligkeiten können sich im Laufe der Zeit verändert haben, die zugrunde liegende Aufmerksamkeitsstörung und mangelnde Impulssteuerung allerdings sind geblieben oder noch nicht ausreichend gut kompensiert.

ADS ist keine Katastrophe. Man kann ADS erfolgreich behandeln und Kompensationsstrategien erlernen – vorausgesetzt, man weiß über ADS Bescheid. Das größte Problem für Menschen mit ADS, vor allem für Kinder, ist, dass ihre Umgebung noch viel zu wenig über ADS aufgeklärt ist.

Aus diesem Grund ist das Ziel des OptiMind-Institutes, über ADS mit allen Facetten und Besonderheiten zu informieren  und Betroffenen und Angehörigen effektive Hilfen zur Selbsthilfe an die Hand zu geben.

 

 

Alle Eltern suchen eine gute Eltern-Life-Balance. Wenn Sie sich die Alltagssituationen und Herausforderungen von Eltern Stresso im Gegensatz zu Eltern Opti anschauen, wird klar, dass „nur“ übliche Erziehungskompetenzen nicht ausreichen. Eltern Stresso müssen viel über ADS und seine Facetten wissen, um sich auf die Besonderheiten von Max einstellen zu können.

Wir haben die wichtigsten Inhalte aus dem ADS-Elterntraining veröffentlicht.

Die 5 wichtigsten Tipps  und Themen für Eltern:

  1. ADS-Problemmacher gut kennen lernen und bewährte Hilfen in den Alltag integrieren.
  2. Den Alltag strukturieren, Muss-Situationen mit Strategien meistern, für Konflikte und emotionalen Probleme Lösungen finden und viele Spass-Erfahrungen mit gemeinsamen schönen Momente mit ihrem Kind forcieren.
  3. Nicht nur die Problembrille tragen, sondern Positives wahrnehmen
  4. Die eigene Batterie durch ein Stress-Management aufladen, um den Erziehungs-Marathon gut zu bewältigen.
  5. Unterstützung suchen, ADS-Therapiebausteine nutzen und sich als Eltern nicht ständig negativen Bewertungen aussetzen.


Durch ein Elterntraining gewinnen Sie

  • mehr Souveränität im Umgang mit Ihrem Kind und die Zuversicht, Probleme lösen zu können.
  • mehr Zeit für schöne Momente, da nervige Diskussionen und Schieberitus minimiert werden
  • mehr Selbstbewusstsein in Ihrer Elternrolle, da Sie mit dem Wissen um die Besonderheiten Ihres Kindes im Verhalten und Entwicklung klarer Ihre Prioritäten im Alltag setzen.
  • mehr Zufriedenheit, mehr Harmonie in der Familie und eine intensivere Beziehung zu Ihrem Kind.

     

ADS-Elterntraining heißt:

ADS-Kinder verstehen - Strategien trainieren -Talente stärken

Als Synonym zu impulsiv werden folgende Begriffe benutzt:
spontan, leidenschaftlich, unüberlegt, ungeduldig, aufbrausend, schnell gereizt, sprunghaft, oberflächlich, unkontrolliert...

Impulsivität bedeutet mangelnde Kontrolle der eigenen Reaktionen, mangelnde Geduld und Ausgeliefertsein den momentanen Emotionen. Überlegungen, Reflexion und Innehalten gelingen nicht. Dadurch werden Konsequenzen des Tuns nicht bedacht, alles wird bestimmt durch die Kraft der Emotionen. Ein Stopp ist schwierig. Undiplomatisches Verhalten und emotionale Instabilität sind das Resultat.

Ein zu aktiver Ups - das Comic symbolisiert Impulsivität - muss gestoppt werden und in seiner Balance trainiert werden. Das nennen wir in der Fachsprache Impulssteuerung, eine wichtige Fähigkeit, die im Laufe der emotionalen Entwicklung erlernt werden sollte.

Eine hohe Impulsivität kommt bei vielen psychischen Störungen vor. Am bekanntesten ist Impulsivität als Kernsymptom bei der Diagnose eines Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ADS/ADHS.

Störungen der Impulskontrollen spielen auch bei folgenden psychischen Krankheitsbildern eine Rolle: Essstörungen, insbesondere bei der Bulimia nervosa, Suchterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, aber auch bei Kleptomanie, Trichotillomanie etc.

Weiter Info und Beispiele zur Impulsivität finden Sie im Blog Impulsivität - Ups macht Probleme

Eine Antwort findet man bei den Autoren der KiGGS Welle 2 - Studie (KiGGS-Basiserhebung mit 10.833 Teilnehmenden), Robert-Koch-Institut, 2018:

Die AufmerksamkeitsDefizit-/Hyperaktivitätsstörung ADHS/ADS ist die häufigste psychische Störung im Kindes- und Jugendalter und geht mit vielen Beeinträchtigungen der psychosozialen und kognitiven Funktionsfähigkeiten einher. Die Prävalenz der ADHS wird weltweit bei rund 5% geschätzt und ist seit Jahrzehnten stabil geblieben.

In vielen dieser durchgeführten Studien sind meist noch nicht die ADS-Kinder ohne Hyperaktivität mit einbezogen, weil immer noch am schnellsten die Diagnose bei den ADS-Kinder mit Hyperaktivität - dem Zappelphilipp gestellt wird. ADS ohne Hyperaktivät - die sogenannten Träumer - werden leider noch oft übersehen und nicht diagnostiziert. 

Für viele Eltern ist dies zunächst schwer zu verstehen, da Max - ein Zappelphilipp - völlig anders ist als Jule - eine Träumerin

Max muss ständig gebremst werden. Er ist laut, unruhig, sehr anstrengend und steht ständig im Mittelpunkt. Jule zieht sich am liebsten zurück, ist introvertiert, mag keine großen Gruppe, ist sehr empfindsam und lebt  nur zuhause ihre Emotionen aus.

Beispiele zu den verschiedenen ADS-Typen finden Sie im Kapitel  Konzi, Ups & Co sorgen für Stress.

Max und Jule haben eins gemeinsam, sie haben beide mit dem Handicap ADS zu kämpfen. Max gehört zu dem Typ ADS mit Hyperaktivität und Jule zu dem Typ ADS ohne Hyperaktivität. 

Beide haben unterschiedliche Ausprägungen der 4 ADS-Problemmacher. Die  Hauptprobleme sind die Auffälligkeiten in den Aufmerksamkeitsfunktionen und in der Impulssteuerung, die dann zu den Besonderheiten in der Info-Verarbeitung führen.  Das Wissen um diese Besonderheiten bei ADS ist der Schlüssel zum Verständnis zur Therapie von ADS. 

Max und Jule - brauchen primär Hilfe in der Steuerung der Aufmerksamkeit und Sortieren von Infos, hierzu gehören auch Emotionen. Erst mit der Verbesserung der Kernsymptome bei ADS wird Max und Jule in der Lage sein, Anforderungen beim Lernen und sozialen Situationen gut zu meistern. Alle ADS-Therapiebausteine setzen hier an, auch die medikamentöse Therapie. 

Da die gleiche Medikation nicht nur Max hilft, konzentrierter und ruhiger zu sein, sondern auch Jule hilft, mehr am Geschehen um sich herum teilzunehmen, wird im Elterntraining/Coaching Eltern klar, dass wir durch Medikamente in der ADS-Therapie Kinder nicht wirklich ruhig stellen, sondern die Info-Verarbeitung optimieren und damit auch die Verhaltenssteuerung verbessern. Jule wird dadurch mit der Medikation aufgeschlossener und lebhafter.

Welche Werte sind Kindern wichtig? In vielen Umfragen wie im Kinderwertemonitor von UNICEF wurden über 1.000 Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren befragt.
Über drei Viertel der Mädchen und Jungen bewerten Familie und Freundschaft als „total wichtig“. Geld und Besitz spielen dagegen nur eine geringe Rolle.

Die 5 wichtigsten Werte für Kinder - Ergebnisse der Umfrage:

  1. Familie 74%
  2. Freundschaft 73%
  3. Geborgenheit 59%
  4. Vertrauen 57%
  5. Ehrlichkeit 56%

Wer ist das beste Vorbild?

  1. Eltern 98%
  2. Großeltern, Verwandte 81%
  3. Lehrer*in, Erzieher*in 80%
  4. Freunde 64%
  5. Geschwister 53%
  6. Vereine, Jugendgruppen 53%

Auch wenn es immer wieder Stresssituationen in Familien gibt, bleibt für Kinder Familie der wichtigste Faktor für „Sich-gut-fühlen“. Eltern spielen als Vorbild für die Vermittlung von Werten im Leben die Hauptrolle. Sie sind zunächst der Kompass in der Orientierung und die wichtigsten Bezugspersonen.

Wir greifen in unserem Elterntraining dieses Bild auf und geben Anregungen wie Eltern als Coach ihren Kinder Orientierung geben - Sie sind zunächst der wichtigste Kompass zur Entdeckung der Welt und ihrer eigenen Talente.

Diese Frage wird seit Jahren Eltern gestellt und wissenschaftliche ausgewertet. Es kristallisieren sich folgendes Ranking der Erziehungswünsche heraus:

Die 10 wichtigsten Erziehungsziele:

  1. Höflichkeit und gutes Benehmen
  2. Ehrlichkeit
  3. Respekt
  4. Verlässlichkeit
  5. Selbstvertrauen
  6. Selbstständigkeit
  7. Hilfsbereitschaft
  8. Toleranz
  9. Menschenkenntnis
  10. Gesunde Lebensweise

Wo setzen Sie Ihre Prioritäten als Eltern?
Nutzen Sie bewährte Anregungen durch andere Eltern, die wir in unserem Elterntraining zusammengestellt haben. 

Welche Fähigkeiten brauchen Kinder, um im Leben gut zurechtzukommen?

Die Who definiert Lebenskompetenzen so:
Lebenskompetenzen sind diejenigen Fähigkeiten, die einen angemessenen Umgang sowohl mit unseren Mitmenschen als auch mit Problemen und Stresssituationen im alltäglichen Leben ermöglichen. Solche Fähigkeiten sind bedeutsam für die Stärkung der psychosozialen Kompetenz.

Die 10 wichtigsten Lebenskompetenzen:

  1. Selbstwahrnehmung = Erkennen der eigenen Stärken, des eigenen Charakters, der Besonderheiten, auch schwächen und Abneigungen
  2. Empathie = die Fähigkeit, sich in andere Personen hineinzuversetzen
  3. Kreatives Denken = neue Zusammenhänge denken
  4. Kritisches Denken = Sachverhalte, Informationen und Erfahrungen gut zu analysieren
  5. Entscheidungen treffen = konstruktiv im Alltag mit Entscheidungen umgehen
  6. Problemlösefertigkeit = Schwierigkeiten und Konflikte analysieren und Lösungen finden
  7. Kommunikative Kompetenz = verbal und nonverbal situationsangemessen kommunizieren
  8. Interpersonale Beziehungsfähigkeit = Freundschaften/Beziehungen schließen und aufrecht erhalten
  9. Gefühlsbewältigung = sich der eigenen Gefühle und denen anderer bewusst zu werden und angemessen damit umzugehen
  10. Stressbewältigung = Ursachen und Auswirkungen von Stress im Alltag zu erkennen und zu lernen Stress zu reduzieren

Wir können Lebenskompetenzen unserer Kinder mit Spielen, Kommunikation, Ritualen in der Erziehung so stärken, dass Kinder fit fürs Leben sind. Eltern sind die engsten Bezugspersonen und die wichtigsten Vorbilder für Kinder.

Lebensqualität hängt mit Lebenskompetenzen eng zusammen. Weitere Infos finden Sie im Beitrag von Dr. Schlau Gute Lebensqualität unter Alltagsmanagement/Eltern als Coach

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Optimind-Institut